Donnerstag, 12. August 2010
Zu beschäftigt für Gott?
Ja, wer von uns kennt das nicht: Je mehr wir zu tun haben, desto ordentlicher ist die Wohnung. Okay, und die Arbeit bleibt liegen. Nicht optimal, aber irgendwann muss man sie dann doch erledigen.
Aber trifft das auch auf andere Lebensbereiche zu? Wie sieht's z.B. mit unserem geistlichen Leben, unserer Beziehung zu Gott aus?
Oft denken wir: Eigentlich müsste ich ja mal wieder mehr Zeit mit Gott verbringen! Heute, ja, genau Heute werde ich mir mal Zeit für Gott nehmen. Und dann setzten wir uns sogar ganz vorbildlich hin mit unserer Bibel und Zettel und Stift hin und plötzlich fallen uns 100 Dinge ein, die noch gemacht werden müssen: Da steht der Abwasch in der Küche, und das Badezimmer müsste auch mal wieder...
Und los gehts, auf einmal sind wir mitten im Wohnungsputz drin und haben unseren Vorsatz: "HEUTE nehme ich mir viel Zeit für Gott!" auch schon wieder verdrängt.
Dann sind wir fertig. Setzten uns wieder hin. Halt! Vorher ne Tasse Tee... Oder doch besser Kaffee, weil wir anschließend noch zu arbeiten haben. Wobei... Am Besten die Arbeit direkt erledigen. Dann ist der Kopf nacher wirklich frei für das, was Gott sagen will...
Und das geht dann immer so weiter. Und auf einmal ist es spät abends, wir sind tot müde und gehen einfach nur noch ins Bett.
Tja, und nun? Wieder die Zeit vergeudet? Vielleicht, aber das tolle ist: Wir müssen uns ja nicht immer still hinsetzen, damit Gott zu uns reden kann. Er tut es auf ganz unterschiedliche Weise. Mitten im Alltagstrubel.
Das einzige, was wir tun können ist zu beten:
"Herr, du weißt wie schnell ich mich von den Dingen ablenken lasse. Hilf mir, Ruhe zu finden um dir zu begegnen. Mach mein Herz weit für all das, was du mir in mitten des Alltagstrubels sagen willst. Hilf mir, alle Dinge zu deiner Ehre zu tun!"
Und Gott antwortet.
Und ein Tipp: Gerade beim Putzen kann man ganz gut nebenbei mit Gott Plaudern ;-) Oder Lobpreis machen: Mit Musik gehts eh viel schneller!
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