"Wie wunderbar ist es, eine sichere Zukunft zu kennen, zu wissen, dass der Himmel auf uns wartet."
Sehnsucht nach dem neuen Körper und nach der Heimat im Himmel
1 So gleicht zum Beispiel der Körper, in dem wir hier auf der Erde leben, einem Zelt, das eines Tages abgebrochen wird. Doch wir wissen: Wenn das geschieht, wartet auf uns ein Bauwerk, das nicht von Menschenhand errichtet ist, sondern von Gott, ein ewiges Haus im Himmel.
2 In unserem irdischen Zelt seufzen wir, weil wir uns nach der Wohnung sehnen, die aus dem Himmel stammt, und am liebsten würden wir den neuen Körper wie ein Gewand direkt über den alten anziehen.
3 Denn nur dann, wenn wir ´den neuen Körper` angezogen haben, werden wir nicht unbekleidet dastehen.
4 Ja, solange wir noch in unserem irdischen Zelt wohnen, wo so vieles uns bedrückt, seufzen wir ´voll Sehnsucht`, denn wir möchten ´den jetzigen Körper am liebsten` gar nicht erst ablegen müssen, sondern ´den künftigen` unmittelbar darüber anziehen. Auf diese Weise würde das, was sterblich ist, sozusagen vom Leben verschlungen.
5 Gott selbst hat uns auf dieses ´neue Leben` vorbereitet, indem er uns seinen Geist als Unterpfand und Anzahlung gegeben hat.
6 Deshalb kann nichts und niemand uns unsere Zuversicht nehmen. Wir wissen zwar: Solange dieser Körper noch unser Zuhause ist, sind wir fern vom Herrn,
7 denn unser Leben ´hier auf der Erde` ist ein Leben des Glaubens, noch nicht ein Leben des Schauens.
8 Und doch sind wir voll Zuversicht, und unser größter Wunsch ist, das Zuhause unseres ´irdischen` Körpers verlassen zu dürfen und ´für immer` daheim beim Herrn zu sein.
9 Daher haben wir auch nur ein Ziel: so zu leben, dass er Freude an uns hat – ganz gleich, ob wir ´schon bei ihm` zu Hause oder ´noch hier` in der Fremde sind.
10 Denn wir alle müssen einmal vor dem Richterstuhl von Christus erscheinen, wo alles offengelegt wird, und dann wird jeder den Lohn für das erhalten, was er während seines Lebens in diesem Körper getan hat, ob es nun gut war oder böse.
2. Korinther 5, 1-10
2. Korinther 5, 1-10
Moin,
AntwortenLöschenich habe die hier von dir postulierten Thesen mit Interesse zur Kenntnis genommen. Dabei stellen sich mir spontan ein paar Fragen zu dem ein oder anderen Punkt. Eventuell kannst du mir da ja weiterhelfen.
zu 1. Woher kommt dieses Wissen? Wer soll das mit Gewissheit sagen können? Wäre es nicht dürftig aufgrund einer bloßen Annahme das Leben jenseitig auszurichten?
zu 2. Mir gefällt mein jetziger Körper und ich sehne mich eigentlich nicht nach einem "neuen Gewand". Wäre es vielleicht auch möglich den alten Körper auf Wunsch mit zu nehmen? Ich weiß ja noch nicht mal wie der Neue aussieht.
zu 3. Ich denke in einer neuen, besseren Welt wäre Nacktheit gesellschaftlich kein Problem. Das würde ja den Wunsch den alten Körper behalten zu dürfen unterstützen, oder?
zu 5. Angenommen wir wurden tatsächlich auf ein solches "neues Leben" vorbereitet, was führt zu der Annahme, der Christengott hätte dies getan? Ich meine es hat ja niemand gesehen. Buddha, Odin oder Tiamat kämen potentiell sicherlich auch in Frage.
zu 8. auf wen beziehst du dich mit dem "wir"? Ich habe einen solchen Wunsch bisher noch nicht verspürt. Kenne auch sonst niemanden dem es so geht. Sollte ein solcher Vorgang, der die ganze Menschheit betreffen würde, nicht eine Massenbewegung darstellen?
zu 10. Nach welchem Recht wird gerichtet und was führt zu der Annahme dass dieses Recht sich über alle Menschen erstreckt? Sicherlich müssten ethnische Faktoren wie auch die wirtschaftliche Situation und die persönliche Kenntnis besagten Rechtes in die individuelle Beurteilung einbezogen werden. Überhaupt sind "gut und böse" ja eher simple Kategorien über die ein Bildungsbürger und damit hoffentlich auch ein Gott erhaben sein müsste. Die Welt lässt sich ja kaum in schwarz und weiß teilen.
Das wars auch schon. Wär Klasse wenn du da einhaken und deine Sichtweise auf die geschilderten Probleme darstellen könntest.
Gruß
Das Pony