Sonntag, 13. September 2009

Von der Bibel und der Sparkasse...

"Mit der Bibel ist es wie mit der Sparkasse – beide sind am nützlichsten, wenn sie offen sind."
von Corrie ten Boom


Okay… Ich gebe ja gerne zu: In Zeiten von Geldautomaten und Onlinebanking trifft dieses Zitat nur noch bedingt zu. Aber trotzdem fand ich den Vers, als ich ihn heute Morgen gelesen habe, sehr interessant und er hat was Wahres.

Man hört und liest immer wieder von Menschen, bei denen die Bibel einen Ehrenplatz im Regal hat. Aber was bringt es mir, wenn ich die Bibel an einem Ehrenplatz stehen habe? Ich mein: Klar gibt’s so Bibeln, die machen sich einfach mal rein optisch ziemlich gut im Regal. Aber was bringt sie mir dort?

Was bringt mir die Bibel überhaupt? Ich bin überzeugt, wenn ich sie aufschlage und darin lese, eine ganze Menge: Ich lerne darin viel über Menschen. Und ich lerne darin noch viel mehr über Gott.

Wie Gott ist. Wie Gott gehandelt hat in der Vergangenheit. Wir Gott in der Zukunft handeln wird (okay, zugegeben, dass ist dann nur ein sehr kleiner Teil der Bibel, aber es kommt vor…). Ja, und auch, wie Gott im Moment handelt. Ja, das mag erst mal ein wenig eigenartig klingen, weil die neuesten Bücher der Bibel auch schon knapp 2000 Jahre alt sind. Aber ich bin mir sicher, dass wir aus dem, wie Gott in der Geschichte gehandelt hat, lernen können, wie Gott ist und deshalb auch sehen können, wie er auch heute noch handelt. Denn Gott ist vollkommen, ewig, gut. Und: unveränderlich, weil er ja schon vollkommen ist. Und durch Gottes Wirken und Handeln, von dem die Bibel zeugt, können wir etwas von seiner Treue sehen. Und die gilt auch uns. Heute noch.

Und wenn ich weiß, dass die Bibel mir helfen kann, Gott kennen zu lernen und zu verstehen, dann sollte ich sie aufschlagen und darin lesen. Denn dann hatte Corrie ten Boom recht mit ihrem Vergleich: Zu ihrer Zeit hat eine Sparkasse nur dann was genutzt, wenn sie geöffnet hatte… Und das Selbe gilt für die Bibel: sie mag sich als Staubfänger im Bücherregal gut machen: aber was nutzen tut sie nur, wenn wir sie aufschlagen und sie lesen.

Liest du mit?

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen