Samstag, 31. Oktober 2009

At the foot of the cross

Wieder mal ein wundervoller Song, der davon spricht, dass wir unterm Kreuz Jesus am aller besten aufgehoben sind!


Dienstag, 27. Oktober 2009

Spruch des Tages

"Das Kind lernt sprechen, weil der Vater zu ihm spricht. Es lernt die Sprache des Vaters. So lernen wir zu Gott sprechen, weil Gott zu uns gesprochen hat und spricht."

von Dietrich Bonhoeffer

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Spruch des Tages

"Das Kreuz setzt dir zu, nicht damit du darunter verkommst, sondern dass du lernst, Gott zu vertrauen. Denn Gott vertrauen ist keine Kunst, wenn alles wohl geht."

von Martin Luther


Das ist etwas, dass wir vielleicht oft ganz neu begreifen und lernen müssen: Gott vertrauen und zum Kreuz Christi kommen, um dort seine Liebe zu erfahren und unser Vertrauen neu auf ihn zu setzen.


Vertrautst du Gott?


Wir sind Gottes Zeugen in dieser Welt

Hier meine Predigt, die ich vor einigen Wochen auf unserer Gemeindefreizeit gehalten habe. Ich hoffe, dass ihr nicht irgendwann müde werdet zu lesen, weil sie ziemlich lang ist. An einigens Stellen werdet ihr vielleicht nicht unbedingt 100%ig nachvollziehen können, wovon ich da rede, aber das liegt daran, dass die Predigt eben für die Freizeit und Gemeindeintern war. Dennoch hoffe ich, dass sie euch ermutigt und herrausfordert, sich bewusst zu werden: Gott hat uns berufen seine Zeugen zu sein!!!


Stellt euch einmal vor: ihr seid weit weg von euer Heimat. Ihr könnt euren Glauben nicht mehr so leben, wie ihr das gerne wollt. Wie es richtig wäre.

So ging es vermutlich den Israeliten im babylonischen Exil: gefangen in Babylon. Ins Exil verschleppt worden. Weil sie nicht darauf hören wollten, als Gott ihnen Propheten geschickt hat, die sie zur Buße aufgefordert haben. Und so sind sie dort und fragen sich: Hat Gott uns vielleicht vergessen? Liebt er uns nicht mehr? Hat er den Heilsplan, den er mit uns begonnen hat abgebrochen? Aufgegeben, weil wir zu störrisch waren?

Und in diese Situation spricht Gott hinein:

8 Es soll hervortreten das blinde Volk, das doch Augen hat, und die Tauben, die doch Ohren haben! 9 Alle Heiden sollen zusammenkommen und die Völker sich versammeln. Wer ist unter ihnen, der dies verkündigen kann und uns hören lasse, was früher geweissagt wurde? Sie sollen ihre Zeugen aufstellen und beweisen, so wird man's hören und sagen: Es ist die Wahrheit. 10 Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr wisst und mir glaubt und erkennt, dass ich's bin. Vor mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir keiner sein. 11 Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland. 12 Ich hab's verkündigt und habe auch geholfen und hab's euch sagen lassen; und es war kein fremder Gott unter euch. Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und ich bin Gott. 13 Ich bin, ehe denn ein Tag war, und niemand ist da, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke; wer will's wenden?

Gott nimmt sich dieses sture Volk, was immer nur gejammert hat. Was nie geglaubt hat, dass er es wirklich gut mit ihnen meint. Also Gott sie aus Ägypten geführt hatte und Mose die Gesetzestafeln gegeben hat, was haben sie da getan? Aaron in den Ohren gelegen, er solle ihnen ihren Gott zeigen. Und statt ihn zu erkennen, haben sie sich ein goldenes Kalb gemacht und dieses Ding angebetet.

Und in der Art ging es immer weiter und weiter. Nie sind sie mit dem zufrieden gewesen, was Gott ihnen gegeben hatte. Immer habe sie weiter gemurrt. Und das haben sie nun davon: sie sind gefangen in ihrer Angst in Babylon.

Doch Gott ist treu und zieht seinen Plan durch! Er hat Israel nicht vergessen. Diese blinde und taube Volk nutz er zum Heil für viele. Ja, in dieser Verheißung, dass sie erneut ein Zeugnis sein werden für ihn, steckt eine uralte Verheißung drinnen:

Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. (1. Mose 12, 2+3)

Diese Verheißung hat Gott dem Stammvater Israels gegeben: Abraham. Er hat Abraham zugesagt, dass durch das Volk, das aus ihm hervorgeht alle Völker gesegnet werden. Durch Abrahams Nachkommen können alle Menschen wieder in Gottes Nähe treten. Das Selbe verheißt er David. David wird ein ewiges Königreich verheißen! Durch seinen Nachkommen. Und wir wissen, dass dieser Nachkomme Jesus ist. Und sich in ihm diese Verheißung des ewigen Königreiches erfüllt.

Wir selbst sind durch Jesus Teilhaber des ewigen Königreichs. Wir sind durch Jesus Teil des Volkes Gottes.

Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich. (Römer 11, 17+18)

Nicht mehr nur ungläubige, sondern eingepfropft in das Volk Gottes. Berufen, Zeugen Gottes zu sein.

Das ist der Auftrag, den Gott Israel durch Jesaja gegeben hat. Und das ist der Auftrag, den Jesus uns gegeben hat:

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde. (Apg 1, 8)

Jesus sendet hier seine Jünger hinaus. Sie sollen mit der Kraft des heiligen Geistes seine Zeugen sein.

Zeugen Gottes sein. Das gilt für das Volk Israel.

Zeugen Gottes sein. Das gilt für uns. Für jeden einzelnen von uns. Und für uns als Gemeinde. Denn wir sind nicht Gemeinde zum Selbstzweck. Gemeinde ist Gottes Reich. Hier auf der Erde.

Wie kann es aussehen, wenn Menschen Gottes Zeugen sind?

Für die Juden hieß es (und heißt es auch heute noch): sie leben nach den Weisungen, die Gott ihnen gegeben hat. Achten auf Speisegebote, was sie tragen, wie sie sich verhalten, wohin sie gehen. Sie erzählen von dem, was Gott in der Geschichte mit ihrem Volk erlebt hat. Sie erzählen von einem Gott, der Wunder getan hat. Ja, der Wunder tut. Von Gottes Größe. Von Gottes Herrlichkeit. Von Gottes Treue.

Warum tun sie all das? Weil sie wissen, dass Gott real ist. Weil sie wissen, dass sie ein heiliges Volk sind. Und nur durch heilige Gesetze können sie zu ihrem heiligen Gott kommen!

Wenn wir nun, wie Paulus im Römerbrief sagt, auch Teil des Volkes Gottes sind und Jesus selbst uns ebenfalls den Auftrag gibt, Zeugen seines Reiches zu sein: Was bedeutet es dann für unser Leben?

Wir sind überzeugt, dass wir frei sind in Jesus. Wir sind nicht mehr gebunden an ein Gesetz als Heilsweg. Wir wissen, dass wir allein aus Gnade zum Volk Gottes gehören. Wir sind frei vom Gesetz. Und wir sind frei, Gottes Gesetz zu halten. Das mag ein wenig eigenartig klingen. Aber ich bin mir sicher, dass wir als Teilhaber an Gottes Reich und Teilhaber seiner Macht durch den heiligen Geist befähigt werden, Gottes gute Ordnung zu halten. Nicht um dadurch gerecht zu werden. Sondern weil wir durch Jesu Tod am Kreuz und durch seinen Sieg über den Tod in seiner Auferstehung gerecht geworden sind. Gottes gutes Werk in uns geschieht durch den Glauben, nicht zu unserer Gerechtigkeit, sonder zur Verherrlichung Gottes. In unserem Leben.

Und wenn wir Gott dazu Raum geben in unserem Leben, ihn wirklich Herr sein lassen, dann wird er das immer mehr wirken und wir werden sein Werk lieben, seine Gesetze halten.

Das ist nicht immer ganz einfach. Das kann unangenehm werden. Das wird unangenehm sein. Wir werden mit unserem Verhalten anecken. Wir werden sogar in der Gemeinde anecken. Es wird nicht immer jedem passen, was wir so von uns geben. Aber es kommt ja nicht darauf an, dass wir vor einander gut da stehen. Es kommt einzig und allein auf das an, was Gott von uns denkt.

Unser Auftrag ist es nicht, das zu sagen, was die anderen hören wollen. Nein! Wir sollen das sagen, was Gott uns aufträgt zu sagen. Wir sind dazu berufen seine Zeugen zu sein.

Und oft trauen wir uns das nicht. Ich muss ganz ehrlich zu euch sein: in der Vorbereitung für diese Predigt bin ich zeitweise fast durchgedreht: Erst war ich am verzweifeln, weil ich keinen Text gefunden habe, über den ich reden kann. Dann hatte ich einen Text, hab aber die Kurve nicht bekommen zu dem, was Gott mir aufträgt euch weiter zu geben. Und warum? Weil ich Angst davor hatte, dass ich Dinge sage, die euch nicht gefallen. Weil ich Angst davor hatte und auch immer noch ein wenig habe, dass ich mein Ansehen vor euch verlieren, nicht mehr ernst genommen werde oder ihr euch von mir abwendet, wenn ich Dinge sage, die nicht in gewohnte Denkmuster passen! Und doch: Manchmal müssen wir verrückte Dinge sagen und tun, um Gott gehorsam zu sein.

Ich hab am Dienstagabend dagesessen und irgendwann nur noch geheult, weil ich Angst hatte. Und hab mich dann mit einem Bekannten getroffen. Und der hat mich (wiedermal) an einige Dinge erinnert, die ich vollkommen ignoriert hatte: nicht ich muss euch hier heute Morgen ein tolles Programm liefern. Und es kommt auch nicht auf meine Fähigkeiten an. Ich stehe nur deshalb hier, weil Gott will, dass ich ihm sein Wort verkündige. Ich will nicht behaupten, dass das, was ich sage unfehlbar ist. Aber ich weiß: Ich habe den Auftrag von dem zu erzählen, was Gott wirkt. Und das ist mir Dienstagnacht wieder bewusst geworden. Ich hab mit meinem Bekannten dort in unserer Gebetshütte gesessen. Völlig aufgelöst und hab irgendwann kapituliert und zu Gott gesagt: Ich kann nicht mehr! DU musst die Predigt schreiben. Und dann bin ich wieder in mein Zimmer und hab da ganze Zeug hier aufgeschrieben. Ohne darüber nachzudenken, ob euch gefällt, was ich zu sagen habe. Ich hab einfach das geschrieben, was mir in dem Moment durch den Kopf ging. Weil ich mich entschieden habe, ein Zeuge Gottes zu sein.

Und Gott verheißt in dem Jesaja-Text seinem Volk:

Ich hab’s verkündigt und habe auch geholfen und hab’s euch sagen lassen. (Vers 12a)

Nicht die Menschen mussten reden. Nicht ihre Meinungen und Gedanken waren dran. Nein, das was Gott verkündigen will. Gottes Herrlichkeit wird offenbar. Und das nicht aus eigener Kraft, sondern aus Gottes Kraft. Und NUR aus dieser Kraft, aus Gottes Geist können wir von seinem Reich zeugen.

Doch was können wir heute noch bezeugen? Wir können von dem erzählen was Gott in unserem Leben so alles schon gemacht hat. Einander ermutigen. So wie wir es hier in der Gemeinde immer wieder tun. Es ist ein weitestgehend fester Bestandteil, dass wir im Gemeindegottesdienst die Chance haben, von Gottes Wirken zu erzählen. Und das ist gut und wichtig.

Wir sind aber auch als Gemeinde ein Zeugnis für Gott. Ich hab eben schon davon gesprochen, dass wir gerne nach Gottes Maßstäben handeln, wenn er der Herr in unserem Leben ist. Und ich bin davon überzeugt, dass die Gemeinde ein Übungsfeld dafür ist. In der Gemeinde haben wir die Chance gemeinsam zu lernen, wie Gottes Maßstäbe für uns aussehen: Über andere lästern oder Dinge mit denen wir nicht einverstanden sind offen ansprechen? Einander unterstützen, wenn man in der Klemme steckt oder hängen lassen?

Ich will nicht unterstellen, dass bei uns jemand absichtlich übersehen wird. Und doch: niemand ist so wirklich sicher davor, dass er nicht doch mal über jemand anders herzieht, ihn verletzt oder einfach übersieht. Das ist nun mal menschlich. Und auch nicht schlimm: Wenn wir bereit sind uns so herausfordern zu lassen, dass Gott uns dahingehend verändert, dass es immer und immer weniger wird. Wenn wir anfangen Gott zu bitten uns zu verändern. Wenn wir uns gegenseitig immer wieder ermahnen.

Aber vergesst bitte nicht, dass es hier nicht einfach darum geht, einen christlichen Lebensstil zu entwickeln. Ich glaube, es gibt oft so manchen Nicht-Christen der diesen Lebensstil besser drauf hat als wir. Es geht darum, Gottes Willen zu erkennen und all das aus seiner Kraft zu tun. Denn nur dann können wir ein echtes Zeugnis für Gott sein.

Und wenn wir aus Gottes Kraft heraus diesen Lebensstil haben, dann wird die Gemeinde ein Zeuge von Jesus sein.

Und dann kann jeder von uns in seinem „weltlichen“ Umfeld ein Zeuge sein. Denn nur aus der Gemeinde und der Gemeinschaft mit Gott und unseren Geschwistern in ihm können wir gestärkt und gesegnet in unsere Schule, die Uni, die Ausbildung oder zur Arbeit gehen. Wenn wir es schaffe, in der Gemeinde auf Gott zu hören, dann werden wir auch außerhalb der Gemeinde so leben, wie Gott es will. Dann sind wir wirklich frei, Gottes Werke zu tun und nicht mehr unsere eigenen. Und das hat Auswirkungen. Wir sind Zeugen Gottes. Als Gemeinde. Aus der Gemeinde heraus. In Gottes Kraft. Er wirkt ohnehin, denn er ist ewig.

Ich bin, ehe denn ein Tag war, und niemand ist da, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke; wer will’s wenden? (Vers 13)

Gott ist nicht auf uns angewiesen, aber er ruft uns. Er ruft uns, Zeugen seiner Herrlichkeit zu sein. Wie können wir Zeugen seiner Herrlichkeit sein?

Mag sein, dass ich jetzt wieder Dinge sage, die einigen von euch nicht gefallen… Aber Jesus hat auch viele Dinge gesagt und getan, die den Menschen seiner Zeit, und auch den Menschen heute, nicht gefallen haben.

Wir sollen Zeugen sein. Unsere Berufung ist es, Gottes Zeugen zu sein. Als Gemeinde. Wie kann das konkret aussehen?

Vielleicht heißt das, dass wir anfangen müssen, verrückter zu glauben. Entgegen jeder Vernunft uns aus unserem Gemeindehaus raus zu begeben. Wir sollen als Gemeinde in die Welt hinaus gehen. Jesus selbst gab uns den Auftrag „Gehet hin in alle Welt“. Die Welt beginnt vor unserer (Gemeinde-)Haustür.

Ich will jetzt nicht sagen, dass wir auf die Straße rennen müssen und die Menschen mit dem Evangelium zu texten. Aber vielleicht sollten wir überlegen, ob es nicht Möglichkeiten gibt, Menschen zu erreichen mit dem Evangelium.

Ich will euch etwas erzählen, was ich letztes Jahr in Wetzlar erlebt hab. Einigen von euch hab ich sicher schon davon erzählt. Ich hatte viel zeit, weil mein FSJ offiziell zu Ende war und hab dann bei „On the move“ mitgemacht. Ich fand, dass das total interessant klang: Wir verteilen kostenlose Bratwürstchen und vegetarische Burger. Wen es interessiert, warum, dem stehen Leute zur Verfügung, die ihnen erklären, das es eine Aktion ist um Gottes Liebe ganz praktisch weiter zu geben. Und wen es nicht interessiert, der kann sich was zu essen holen und dann weiter gehen. Und ich habe gesehen, wie bei dieser verrückten Aktion Menschen ins fragen gekommen sind. Wie wir als Christen Zeugen Gottes sein durften.

Wir haben einen verrückten Gott. Und wenn wir diesem Gott ALLES, wirklich ALLES zutrauen, dann werden wir Gottes Herrlichkeit sehen: Vielleicht einfach dadurch, dass wir unser Leben aus Gottes Kraft leben. Dadurch, dass wir als Gemeinde hinausgehen und verrückte Dinge tun um Gott zu bezeugen. Dadurch, dass wir anfangen, verrückt zu glauben. Zu glauben, dass unser Gott alles tun kann.

Wenn wir unseren Auftrag ernstnehmen und in Gottes Kraft seine Zeugen sind, dann wird Gottes Herrlichkeit offenbar werden. Wir werden noch mehr Wunder erleben. Davon bin ich überzeugt. Und auch wenn wir uns weigern, dann sucht er sich andere Leute!

Ich bin, ehe denn ein Tag war, und niemand ist da, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke; wer will’s wenden? (Vers 13)

Das sagt Gott zu Israel.

Das sagt Gott zu uns.

Sind wir bereit, den Weg zu gehen? Aus Gottes Kraft ein Zeugnis für ihn zu sein?

Wir leben als Gemeinde in dieser Welt. Und wir gehen mit Gottes Kraft als Gemeinde in die Welt hinaus und verkünden sein Reich, welches schon heute Realität ist.

Gott hat sein Volk Israel erwählt und uns das Heil durch Jesus geschenkt, der Teil dieses Volkes war. Ein taubes und blindes Volk. Ein Volk was Gottes Handeln ignoriert hat.

Welche Macht hat dann wohl ein Volk Gottes, was aus seiner Macht lebt und diese bezeugt? Durch dieses Volk wird Gottes Herrlichkeit offenbart.

Und Gott hat auf dieser Erde kein andres Volk als uns. Also lasst uns, uns nicht länger verstecken, sondern in die Welt gehen und seine Herrlichkeit bezeugen.

Denn genau dazu hat Gott uns berufen.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Gottes Liebe

Auch wenn unsere Gefühle kommen und gehen, Gottes Liebe tut es nicht.

C.S. Lewis


Auch wenn es schwer fällt, das immer zu glauben, so ist es doch wahr. Und ich denke, wir erleben auch immer wieder im Alltag kleine Inseln, Begegnungen, Begebenheiten, Worte die jemand uns sagt, in denen wir diese Liebe erfahren. Wir müssen nur ausschau danach halten!

Freitag, 16. Oktober 2009

Zitat des Tages

"Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen."

von Dietrich Bonhoeffer

Samstag, 10. Oktober 2009

A limited God?

No matter what God's power may be, the first aspect of God is never that of the absolute Master, the Almighty. It is that of the God who puts himself in our human level an limits himself.

Jacques Ellul